Die Präeklampsie ist eine Schwangerschaftserkrankung, die sowohl für die Mutter als auch für das ungeborene Kind Risiken mit sich bringen kann. Dabei kann es zu einer starken Blutdruckerhöhung der Mutter kommen, die ohne Therapie auch zu einer deutlich frühzeitigeren Entbindung führen kann. Mithilfe eines kombinierten Screenings lässt sich das individuelle Risiko frühzeitig einschätzen. Durch eine prophylaktische Gabe von ASS 150 mg begonnen vor der 16. SSW kann dieses persönliche Risiko und Folgekomplikationen deutlich gesenkt werden.
Dazu werden die mütterliche Vorgeschichte, der Blutdruck, die Durchblutung der Gebärmutter sowie spezielle Laborwerte berücksichtigt. Bei erhöhtem Risiko können frühzeitig vorbeugende Maßnahmen eingeleitet werden, um den Schwangerschaftsverlauf positiv zu beeinflussen.
Diese Untersuchung ist eine individuelle Gesundheitsleistung und sollte im Rahmen der frühen Feindiagnostik durchgeführt werden.